Ausschreibung der Promotionsstipendien für das Graduiertenkolleg „Inklusive Bildung“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

logo7Im Rahmen des neu eingerichteten Graduiertenkollegs „Inklusive Bildung“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) sind ab dem Wintersemester 2017/18 (16.10.2017) sieben Promotionsstipendien in den Fächern Bildungsphilosophie, Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur, Didaktik der Geschichte, Musikpädagogik, Kunstpädagogik, Pädagogik, Psychologie sowie Sozialpädagogik auf jeweils drei Jahre zu vergeben.

Das Graduiertenkolleg ‚Inklusive Bildung’ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist Teil des Verbundprojekts ‚Inklusives Leben und Lernen in der Schule’ an der KU, das seit 2014 aus Mitteln der Freisinger Bischofskonferenz gefördert wird. Aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und über verschiedene methodische Ansätze und Herangehensweisen werden in den Teilprojekten des Verbundprojekts die Möglichkeiten eines wertschätzenden und kompetenzorientierten Umgangs mit gesellschaftlicher Diversität sowie Ansätze zur Realisierung bzw. Bedingungen für das Gelingen von Inklusion in schulischen und außerschulischen Lernorten untersucht. Das Verbundprojekt leistet damit einen Beitrag zum aktuellen Diskurs um die Herausforderung ‚Inklusion‘, indem es sich um die Entwicklung eines erweiterten Verständnisses des Inklusionsbegriffs verfolgt Ein besonderes Merkmal des Projektverbundes ist, dass die einzelnen disziplinär ausgerichteten Teilprojekte ihre jeweiligen Forschungsprämissen, Expertisen und spezifische Methodik im wissenschaftlichen Austausch untereinander und mit externen Expertinnen und Experten reflektieren und entwickeln.

Die Stipendiaten/innen des Graduiertenkollegs „Inklusive Bildung“ werden in das Verbundprojekt „Inklusives Leben und Lernen in der Schule“ direkt eingebunden und profitieren dadurch von einem weit reichenden Forschungs- und Praxisnetzwerk und erprobten Methoden des Qualitätsmanagements (projektintern und durch externe Experten/innen). Die Betreuung der Dissertationsprojekte erfolgt durch die Teilprojektleiterinnen und -leiter des Verbundprojekts. Die Ausschreibungen sind dabei jeweils so akzentuiert, dass die zu fördernden Promotionsvorhaben mit den bestehenden Teilprojekten harmonieren und zugleich das Verbundprojekt inhaltlich ergänzen, bereichern und abrunden.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von 36 Monaten (vorbehaltlich einer obligatorischen, erfolgreichen Zwischenevaluation nach 18 Monaten) und sind mit einer monatlichen Pauschalvergütung von 1.200 Euro dotiert. Zusätzlich werden pro Stipendiat/in Reise- und Sachmittel zur Verfügung gestellt. Aufgrund der engen Relation zwischen Graduiertenkolleg und Verbundprojekt besteht eine Residenzpflicht in Eichstätt. Das heißt: Es wird erwartet, dass die Dissertation mehrheitlich vor Ort in stetem Austausch mit den Mentoren/innen des Verbundprojektes sowie der Kollegiaten/innen untereinander erstellt wird. Des Weiteren wird Deutsch als Verständigungssprache vorausgesetzt.

Die Kollegiaten/innen werden dezentral an den fachlich jeweils zuständigen Lehrstühlen und Professuren, jedoch unter dem Dach der Graduiertenakademie der KU betreut, deren Angebote ihnen offenstehen. Darüber hinaus erfolgt eine enge Kooperation zwischen dem Graduiertenkolleg und dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB.KU). Die Promotionsverfahren sollen sich am Modell des strukturierten Promotionsprogramms der KU orientieren. Eine Beteiligung bzw. Mitwirkung der Kollegiaten/innen an Veranstaltungen und Gemeinschaftsaktivitäten des Graduiertenkollegs wie auch des Verbundprojekts wird erwartet.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten einen überdurchschnittlichen Hochschulabschluss (Master, Staatsexamen, Diplom o.ä.) in einem der oben genannten oder inhaltlich jeweils nahestehenden Fächer vorweisen können, in dem Sie sich auf ein Stipendium bewerben. Ihrer Bewerbung fügen Sie darüber hinaus bitte folgende Unterlagen bei:

  • Lebenslauf
  • Zeugnis des letzten akademischen Abschlusses mit Abstract zur entsprechenden Qualifikationsarbeit (max. 2000 Zeichen)
  • Auflistung aller bisherigen fachwissenschaftlichen Publikationen und Beiträge
  • Wissenschaftliches Exposé in Form eines Essays (8-10 Seiten), der die Aufgabenstellung der Ausschreibung des jeweiligen Fachgebiets vor dem   Hintergrund des allgemeinen Forschungsstandes reflektiert und Möglichkeiten eines geeigneten methodischen Zugangs bzw. einer geeigneten Vorgehensweise skizziert (mit angemessener Literaturauswahl)

 

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt durch ein Gremium des Verbundprojekts unter Mitwirkung externer auch internationaler Expertinnen und Experten.

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist eine vom Freistaat Bayern gewährleistete und anerkannte nichtstaatliche Hochschule in kirchlicher Trägerschaft. Sie strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in leitenden Positionen an. Entsprechend qualifizierte Kandidatinnen werden deshalb nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

 Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15.05.2017 in elektronischer Form an gk-inklusive-bildung@ku.de. Die erforderlichen Unterlagen sollten in Form einer geschlossenen PDF-Datei als Anhang beigefügt werden. Als Betreff geben Sie bitte den Titel des Stipendiums an, auf das Sie sich bewerben.


Im Folgenden finden sich die fachspezifischen Ausschreibungstexte für die einzelnen zu vergebenden Stipendien für das Graduiertenkolleg ‚Inklusive Bildung‘.

Bildungsphilosophie

Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur

Didaktik der Geschichte

Musikpädagogik

Kunstpädagogik

Psychologie / Sozialpädagogik

Pädagogik / Psychologie